Dokumentation

    Strukturierte Prozess- und Prüfdokumentation für maximale Transparenz

    Ein Prozess ist erst dann wirklich serienfähig, wenn er nachvollziehbar, wiederholbar und übertragbar ist. Genau dafür sorgen wir mit einer sauberen Dokumentation: Wir halten Parameter, Randbedingungen und Qualitätskriterien so fest, dass Produktion, Qualitätssicherung und Service jederzeit auf derselben Grundlage arbeiten – auch wenn Materialchargen, Bediener oder Rahmenbedingungen wechseln.

    Unsere Dokumentation schafft Sicherheit in der Übergabe vom Technikum in die Linie: weniger Interpretationsspielraum, weniger Nacharbeit, weniger Ausschuss – und klare Standards für stabile Ergebnisse.

    Typische Inhalte der Dokumentation

    • Prozessfenster & Parameter-Set (Sollwerte, Toleranzen, Grenzen)
    • Materialdaten & Randbedingungen (Mischungsverhältnis, Viskosität, Temperatur, Topfzeit etc.)
    • Anlagen-/Applikationskonzept (Setup, Peripherie, Einstellungen, Wartungspunkte)
    • Prüf- & Abnahmekriterien (Messpunkte, Prüfmethoden, Akzeptanzgrenzen)
    • Arbeitsanweisungen / SOPs für Bedienung, Rüsten, Reinigung und Störfall
    • Änderungs- & Versionsstand (damit Anpassungen kontrolliert nachvollzogen werden können)

    Ergebnis: Eine Dokumentation, die nicht im Ordner verschwindet, sondern den Prozess im Alltag stabil hält – und den Serienanlauf planbar macht.

    • Prozessparameter & Einstellungen

      Wir halten alle relevanten Einstellwerte fest, die für einen stabilen Betrieb entscheidend sind

      • Misch-/Dosierparametern bis zur Applikation.
        • Sollwerte
        • Toleranzen 
        • Mischungsverhältnisse, Flussraten & Durchsätze
        • Druck/Vakuum
        • Temperaturen
        • Zeiten
        • Auftragsgeometrien (Raupe/Schichtdicke/Füllgrad)
      • anwendungsrelevante Start/Stop-Logiken.

      So kann euer Team den Prozess reproduzierbar fahren – auch bei Schichtwechsel oder Skalierung.

    • Materialverhalten

      Material ist ein Prozessfaktor.

      Deshalb dokumentieren wir, wie sich das System unter euren Bedingungen verhält:

      • Verarbeitungszeitfenster,
      • Reaktivität/Aushärtung,
      • Temperaturabhängigkeiten,
      • Viskosität/Fließverhalten,
      • Sensitivitäten (z. B. bei Umgebungseinflüssen) 
      • Hinweise zur Konditionierung und Verarbeitung.

      Das schafft Transparenz darüber, welche Randbedingungen kritisch sind – und wie ihr sie stabil im Griff behaltet.

    • Fertigungsprozessbewertung

      Wir bewerten den Prozess aus Sicht der Fertigung.

      Nicht nur „funktioniert“, sondern wie gut passt es in den Ablauf. Dazu gehören

      • Taktfähigkeit
      • Bedien- und Handlingaufwand,
      • Rüst-/Reinigungslogik,
      • Prozessstabilität über Zeit/Chargen sowie typische Fehlerbilder und deren Ursachen, z. B.
        • Auftragsschwankungen
        • Oberflächenabweichungen
        • Poren
        • Start/Stop-Themen

      Ziel ist ein Prozess, der sich sicher produzieren lässt und im Alltag robust bleibt.

    • Ergebnisbewertung & nächste Schritte

      Am Ende wird klar entschieden:

      • Was ist freigabefähig?
      • welche Parameter sind kritisch?
      • welche Risiken bleiben und wie werden sie geschlossen?

      Wir fassen Ergebnisse und Messwerte strukturiert zusammen, geben eine klare Empfehlung (Material/Verfahren/Anlagenkonzept) und definieren die nächsten Schritte:

      • Bemusterung/Freigabe
      • Dokumentenstand
      • Scale-up-Plan
      • Trainings- und Servicebedarf.

      So entsteht eine Roadmap vom Versuch zur stabilen Serie.

    Guido Bongard

    Ihr Ansprechpartner

    Geschäftsführender Gesellschafter

    +49 163 75 76 172

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