Lackieren

    Präzise mischen. Gleichmäßig applizieren. Prozesse automatisieren.

    Von der zuverlässigen Lackversorgung bis zum gleichmäßigen Spritzbild: Wir planen und realisieren Lackierlösungen für manuelle Arbeitsplätze und automatisierte Fertigungsprozesse. Unser Leistungsspektrum umfasst 1K-Lackiertechnik, Dosier- und Mischanlagen für Zwei- und Dreikomponentenlacke, die technische Ausstattung des Lackierraums sowie passende Lackierpistolen und Applikatoren.

    Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Geräte, sondern deren Zusammenspiel. Material, Bauteilgeometrie, Farbwechsel und gewünschte Oberflächenqualität geben die Richtung vor – für einen Lackierprozess, der zu Ihrer Produktion passt und sich wirtschaftlich betreiben lässt.

    Industrielle Lackierprozesse stellen hohe Anforderungen an Materialaufbereitung, Mischungsverhältnis und Applikation. Besonders bei Zwei- und Mehrkomponentenlacken entscheidet die Dosiertechnik darüber, ob Farbe, Härter und gegebenenfalls weitere Komponenten im richtigen Verhältnis zusammengeführt werden und das Material innerhalb seiner Topfzeit zuverlässig verarbeitet werden kann.

    Wir liefern, planen und integrieren Lackier- und Mischanlagen für manuelle und automatisierte Anwendungen. Dabei betrachten wir den gesamten Prozess – von Materialversorgung und Farbwechsel über Dosierung und Vermischung bis zur Spritzpistole und automatisierten Bauteilbeschichtung.

    1K-Lackiertechnik

    Konstant versorgen. Gleichmäßig lackieren.

    Bei einkomponentigen Lacken stehen eine zuverlässige Materialversorgung und ein kontrollierter Auftrag im Mittelpunkt. Je nach Lackmaterial, benötigter Förderleistung und Spritzverfahren kommen Pumpensysteme oder Druckbehälter zum Einsatz. Eine entsprechend abgestimmte Ausstattung ermöglicht die Verarbeitung wasser- und lösemittelbasierter Lacke – vom einzelnen Arbeitsplatz bis zur Versorgung mehrerer Applikationsstellen.

    Für Ihre Anwendung kombinieren wir Materialförderung, Druckregelung, Schlauchführung und Applikationstechnik. Dabei berücksichtigen wir Viskosität, Arbeitsdruck und Austragsmenge ebenso wie Gebindegröße, Materialwechsel und Reinigung. Eine gleichmäßige Versorgung der Spritzpistole schafft die Voraussetzung für einen kontrollierten Materialauftrag.

    Ob kompakte mobile Lackiereinheit, stationärer Arbeitsplatz oder Einbindung in eine automatisierte Anlage: Die Ausstattung wird auf den tatsächlichen Bedarf ausgelegt. So erhalten Sie die benötigte Leistung, ohne Ihren Lackierprozess unnötig komplex zu machen.

    2K- & 3K-Lackiertechnik

    Mehrere Komponenten. Ein präzise abgestimmter Prozess.

    Bei reaktiven Lacken beginnt die Qualität mit dem richtigen Mischungsverhältnis. Stammlack und Härter müssen exakt dosiert und zuverlässig vermischt werden. Bei 3K-Anwendungen wird zusätzlich eine dritte Komponente kontrolliert zugegeben, beispielsweise eine Verdünnung zur Einstellung der Verarbeitungsviskosität. Elektronisch überwachte Dosiersysteme unterstützen die reproduzierbare Verarbeitung – sowohl beim manuellen Lackieren als auch in automatisierten Anlagen.

    Unsere Anlagenkonzepte richten sich nach dem Lacksystem und Ihrem Produktionsablauf: Anzahl der Farben und Härter, Mischungsverhältnisse, Topfzeiten, Austragsmengen und Wechselhäufigkeit bestimmen die Auslegung. Je nach Ausstattung ergänzen Rezepturverwaltung, Mischungsverhältnisüberwachung, Topfzeitkontrolle und automatische Spülabläufe die Verarbeitung.

    Besonders bei häufigen Farbwechseln und kurzen Topfzeiten lohnt sich der Blick auf die Position des Mischpunkts. Eine Vermischung nahe am Applikator kann das Volumen bereits vermischten Materials verkleinern und damit Lackreste sowie Spülaufwand reduzieren. Diese Möglichkeiten berücksichtigen wir bereits bei der Planung – ebenso wie die Anbindung an Roboter und übergeordnete Steuerungen.

    Lackierraum & Paint Kitchen - Zubehör

    Ein guter Lackierplatz braucht mehr als eine Anlage.

    Vom Materialbehälter bis zum Anschluss der Pistole beeinflusst die Ausstattung des Lackierraums den täglichen Arbeitsablauf. Rührwerke, Druckbehälter, Materialfilter, Druck- und Gegendruckregler sowie passende Luft- und Materialschläuche ergänzen die Lackiertechnik zu einem abgestimmten System. Hinzu kommen Verteiler, Anschlüsse, Reinigungszubehör und Komponenten für die laufende Instandhaltung.

    Wir unterstützen bei der Auswahl und Zusammenstellung dieser Ausstattung – für neue Lackierplätze ebenso wie für die Modernisierung vorhandener Bereiche. Entscheidend sind passende Werkstoffe, Druckbereiche und Anschlüsse sowie eine Materialführung, die zur Anwendung passt. Geeignete Filter helfen beispielsweise, Verunreinigungen zurückzuhalten und Düsenverstopfungen sowie daraus entstehende Oberflächenfehler zu reduzieren.

    Auch praktische Fragen gehören dazu: Sind Regler gut erreichbar? Lassen sich Filter einfach wechseln? Sind Schläuche zweckmäßig geführt? Eine übersichtliche, wartungsfreundliche Ausstattung erleichtert Bedienung, Reinigung und Materialwechsel – und macht aus einzelnen Komponenten einen funktionierenden Lackierarbeitsplatz.

    Lackierpistolen

    Feine Zerstäubung. Sichtbare Qualität.

    An der Lackierpistole wird sichtbar, wie gut Materialversorgung und Applikation aufeinander abgestimmt sind. Je nach Anwendung kommen Luftspritz-, HVLP-, Airless- oder luftunterstützte Airless-Pistolen infrage. Für geeignete Materialien und Bauteile stehen außerdem elektrostatische Verfahren zur Verfügung, die den Materialübertrag auf das Werkstück verbessern können.

    Wir wählen manuelle und automatische Lackierpistolen passend zu Material, Bauteilgeometrie und gewünschtem Finish aus. Düsen, Luftkappen und Materialdurchsatz werden ebenso berücksichtigt wie Zugänglichkeit, Handhabung und Reinigungsaufwand. Beim manuellen Lackieren zählt eine gut bedienbare Pistole; in automatisierten Anwendungen müssen Ansteuerung, Spritzbild und Bewegungsablauf zusammenpassen.

    Für anspruchsvolle automatisierte Lackierprozesse können Rotations- und Glockenzerstäuber das Applikationskonzept ergänzen. Sie verbinden feine Zerstäubung mit einem hohen Auftragswirkungsgrad und lassen sich beispielsweise an Robotern oder Hubgeräten einsetzen. Welches Verfahren sinnvoll ist, entscheidet die konkrete Lackieraufgabe – nicht allein die Größe der zu beschichtenden Fläche.

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