Kleben & Dichten

    Starke Verbindungen. Dichte Bauteile. Durchdachte Anlagentechnik.

    Eine lange Klebenaht am Fahrzeugaufbau, eine umlaufende Gehäusedichtung oder die Verbindung unterschiedlicher Werkstoffe: Kleben und Dichten stellt vielfältige Anforderungen an die Verarbeitung. Dabei zählt nicht allein, welches Material eingesetzt wird, sondern wie zuverlässig es gefördert, dosiert, vermischt und aufgetragen wird.

    Wir liefern, entwickeln und bauen Anlagenlösungen für industrielle Kleb- und Dichtprozesse – vom handgeführten Arbeitsplatz bis zur automatisierten Applikation. Materialversorgung, Dosiertechnik, Mischsystem und Auftragswerkzeug werden aufeinander abgestimmt und in Ihren Fertigungsablauf eingebunden. Ob einkomponentiger Dichtstoff oder reaktiver Mehrkomponentenklebstoff: Die Anwendung bestimmt das Anlagenkonzept.

    Strukturelles Kleben

    Unterschiedliche Werkstoffe. Eine belastbare Verbindung.

    Metalle, Kunststoffe und Faserverbundbauteile lassen sich durch Kleben verbinden, ohne zusätzliche Bohrungen oder den lokalen Wärmeeintrag des Schweißens. Fachgerecht ausgelegte Klebverbindungen können mechanische Fügeverfahren ergänzen oder ersetzen und eröffnen neue Möglichkeiten für Leichtbau und Materialkombinationen.

    Unsere Dosierlösungen unterstützen den kontrollierten Klebstoffauftrag – beispielsweise bei Sandwichpaneelen, Fahrzeugkomponenten, Profilen und Composite-Bauteilen. Austragsmenge, Mischungsverhältnis und Applikationswerkzeug richten sich nach der jeweiligen Fügeaufgabe. So erhält der Verarbeiter die benötigte Materialmenge dort, wo sie gebraucht wird: als einzelne Dosierung, kontinuierliche Raupe oder Auftrag für größere Klebflächen.

    Dichtstoffapplikation

    Konturen folgen. Übergänge zuverlässig schließen.

    Bei Gehäusen, Abdeckungen, Rahmen oder Fahrzeugaufbauten muss der Dichtstoff gezielt und gleichmäßig aufgebracht werden. Unser Augenmerk liegt auf definierten Dosierraupen, kontrollierten Start- und Endpunkten sowie einer abgestimmten Materialzufuhr. Dafür betrachten wir Dosierventil, Förderleistung und Bewegung des Auftragswerkzeugs gemeinsam.

    Ob kleine Kontur oder lange Dichtnaht: Die Anlagen werden so ausgelegt, dass Materialauftrag und Arbeitsgeschwindigkeit zusammenpassen. Handgeführte Lösungen bleiben dabei ebenso möglich wie die Einbindung in automatisierte Fertigungszellen.

    Materialversorgung

    Ein guter Auftrag beginnt lange vor der Düse.

    Besonders zähflüssige und pastöse Materialien verlangen nach einer passenden Fördertechnik. Wir stimmen die Versorgung aus Behältern, Hobbocks oder Fässern auf Materialeigenschaften, Leitungslängen und benötigte Austragsmengen ab. Förderpumpen, Dosiersystem und Mischkopf werden dabei nicht einzeln ausgewählt, sondern als zusammenhängender Materialweg ausgelegt.

    Bei Mehrkomponentensystemen kommen das vorgegebene Mischungsverhältnis und eine zuverlässige Vermischung hinzu. Einstellbare Dosiermengen und aufgabenbezogene Überwachungsfunktionen unterstützen die Verarbeitung. Auch Arbeitsunterbrechungen, Materialwechsel und die Reinigung fließen in die Planung ein – damit die Lösung nicht nur während des Auftrags funktioniert, sondern im gesamten Produktionsablauf.

    Manuelle & automatisierte Verarbeitung

    So viel Automatisierung, wie Ihre Fertigung braucht.

    Nicht jeder Kleb- oder Dichtprozess benötigt einen Roboter. Bei wechselnden Bauteilen und kleinen Serien können handgeführte Dosierwerkzeuge die passende Lösung sein. Sie verbinden flexible Bedienung mit maschineller Dosierung und bedarfsgerechter Materialabgabe.

    Für wiederkehrende Konturen und größere Stückzahlen realisieren wir die Einbindung in Roboter-, Portal- und übergeordnete Steuerungssysteme. Dabei werden Dosierung und Bewegungsablauf aufeinander abgestimmt. Bestehende Produktionszellen lassen sich ebenso berücksichtigen wie neue Anlagenkonzepte.

    Anlagenentwicklung & Prozessbegleitung

    Nicht die Maschine gibt den Prozess vor. Ihre Aufgabe gibt die Richtung vor.

    Bauteilgeometrie, Material, Zugänglichkeit und gewünschte Taktzeit bilden den Ausgangspunkt unserer Planung. Daraus entwickeln wir die passende Kombination aus bewährter Anlagentechnik, individuellen Anpassungen und Sonderlösungen. Versuche und anwendungsbezogene Schulungen helfen dabei, die Verarbeitung am tatsächlichen Bauteil zu erproben und das Produktionsteam einzubinden.

    Mit der Inbetriebnahme beginnt die nächste Phase unserer Zusammenarbeit: Wartung, Reparaturen, Ersatzteile und Unterstützung bei Prozessänderungen. So bleibt Pultex auch dann Ihr Ansprechpartner, wenn neue Bauteile hinzukommen, Materialien wechseln oder die Fertigung wachsen soll.

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