Marine & Schifffahrt
Aye aye, Kapitän! Volle Fahrt voraus!
Marine- und Schifffahrtsanwendungen stellen höchste Anforderungen an Material und Prozess: Salzwasser, UV-Strahlung, Temperaturwechsel, Vibration und mechanische Belastung sind Alltag. Gleichzeitig müssen Fertigung und Instandhaltung effizient, sicher und reproduzierbar funktionieren – bei großen Bauteilen und oft engen Zeitfenstern.
Pultex verbindet Misch- und Dosiertechnik, Prozessauslegung und einen starken After-Sales-Service zu Lösungen, die im Alltag zuverlässig laufen: von der präzisen Applikation von Kleb-, Dicht- und Beschichtungsmaterialien bis zur prozesskontrollierten Harzverarbeitung für Composite-Bauteile. Ein zentraler Hebel im Composite-Bereich ist dabei der Schritt von handwerklich geprägten manuellen Laminierverfahren hin zu kontrollierten geschlossenen Verfahren, wie die Direkt-Infusions, RTM und RTM-Light Prozessen. Unser Partner Composite Integration ist Marktführer in diesem Segment und sorgt in Zusammarbeit mit Pultex für reproduzierbare Qualität, Effizienz und Arbeitssicherheit.
- Direkt-Infusion für großflächige Composite-Bauteile
Bei Composite-Bauteilen im Marinebereich (z. B. großflächige Strukturen, Module, Abdeckungen) ist die Reproduzierbarkeit der Harzverarbeitung der Schlüssel: Mischungsverhältnis, Viskosität/Topfzeit, Temperaturführung und ein stabiler Materialfluss entscheiden über Poren, Tränkung und Bauteilqualität. Pultex unterstützt mit Prozessauslegung und Anlagenkonzepten, die den Schritt von handwerklich variablen Abläufen hin zu kontrollierten, datenbasierten Prozessen ermöglichen.
- Verkleben von Decksaufbauten, Paneelen und Strukturkomponente
Beim Bau und Ausbau von Schiffen werden großflächige Module, Paneele, Profile und Strukturteile verklebt. Entscheidend sind konstante Materialmengen, eine reproduzierbare Raupengeometrie und saubere Start/Stop-Punkte – damit Verbindungen dauerhaft halten, Spalte zuverlässig geschlossen werden und Nacharbeit sinkt. Pultex unterstützt mit Misch- und Dosiertechnik sowie Prozessauslegung für einen stabilen Serien- oder Refit-Ablauf.
- Dichten von Fugen, Durchführungen, Gehäusen und Funktionsbereichen
Maritime Dichtungen müssen über Jahre funktionieren – trotz Salzwasser, Vibration und Temperaturwechsel. Für Wasser-, Salz- und Luftdichtheit kommt es auf gleichmäßigen Auftrag, definierte Geometrien und prozesssichere Aushärtung an. Pultex liefert Lösungen für präzise Dosierung und Applikation, damit Dichtfunktionen im Feld zuverlässig bleiben.
- Beschichten & Lackieren von Schutzflächen - Korrosion, Abrieb
Beschichtungen schützen stark beanspruchte Bereiche vor Korrosion, Abrieb und chemischer Belastung – z. B. an Kontaktflächen, Kanten, Lade-/Arbeitszonen oder Funktionsbereichen. Prozesssicherheit bedeutet: konstante Materialversorgung, definierte Mischqualität (bei 2K-Systemen) und reproduzierbare Schichtdicken. Pultex unterstützt bei der Auslegung der Misch- und Dosiertechnik sowie der stabilen Integration in Produktions- oder Instandhaltungsprozesse.
- Polyurethan-Anwendungen - Dämmen, Isolieren
Im Marine- und Schiffbau werden PU-Systeme eingesetzt, um Hohlräume zu dämmen, Funktionsbereiche zu isolieren und Kondensat sowie Geräuschübertragung zu reduzieren – z. B. in Aufbauten, Technikräumen oder Kabinen. Entscheidend sind dabei definierte Materialmengen, eine stabile Mischqualität und ein kontrolliertes Reaktionsfenster, damit die Isolierwirkung über Flächen und Bauteile hinweg reproduzierbar bleibt. Pultex unterstützt mit Misch- und Dosiertechnik sowie Prozessauslegung, um Dämmen und Isolieren sicher in Fertigung oder Refit-Prozesse zu integrieren.
- Entwicklung von Harz Infusions- und Injektionsstrategien
Bei großflächigen Composite-Bauteilen hängt die Qualität maßgeblich davon ab, wie das Harz ins Bauteil kommt: Positionen von Einlässen/Ventilen, Flusswege, Druckniveaus, Entlüftung, Temperaturführung und Timing entscheiden über Tränkung, Porenanteil und Zykluszeit. Pultex entwickelt gemeinsam mit euch eine passende Infusions- bzw. Injektionsstrategie, definiert Prozessparameter und leitet daraus ein belastbares Anlagen- und Prozesskonzept ab – damit aus einem Versuch ein beherrschter, skalierbarer Prozess wird.

